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		<lastBuildDate>Sat, 28 Apr 2012 18:24:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Warme Fallwinde und Lawinen im Wallis – auch der 2. Lauf der Patrouille des Glaciers 2012 musste abgebrochen werden.</title>
			<link>http://www.askimo.at/aktuelles/article/warme-fallwinde-und-lawinen-im-wallis-auch-der-2-lauf-der-patrouille-des-glaciers-2012-musste-a/?no_cache=1&#38;cHash=1587eac88aeae5eb92a939ffa55cb906</link>
			<description>Nach dem gestrigen Bericht schaute es eigentlich recht gut aus, dass der 2. Lauf der PDG 2012...</description>
			
			<content:encoded><![CDATA[Nach dem gestrigen Bericht schaute es eigentlich recht gut aus, dass der 2. Lauf der PDG 2012 regulär durchgeführt werden könnte. Der Wind solte nachlassen. Freundlichkeit und Optimismus verbreitete sich unmittelbar vor dem ersten Start des zweiten Laufes um 21:00 Uhr….untermalt vom orchestralen Vortrag einer Alphorngruppe mit mindestens 20 Mitgliedern….die Schweizerherzen frohlockten.
Der Start der PDG in Zermatt ist ein besonderes Spektakel: in Abständen von einer Stunde starten die einzelnen Startblöcke mit im Schnitt 200 Athleten. Die durch vorherige Selbsteinschätzung zusammengepassten Starts wälzen sich dann durch die engen Gassen aus Holzhäusern, angefeuert von 100en Zuschauern. Und das mitten in der Nacht, denn gestartet wird zwischen 21:00 und 3:00 Uhr. 
Auch Österreichische Teams waren bestens vertreten, allerdings zerstreut in mehrere Startblocks, deshalb war es sehr schwierig, den Überblick zu behalten. Für die Athleten folgte auf den Durchgang durch Zermatt ein einstimmender Anstieg über 600 Höhenmeter zum „Stafel“, an dem erstmals die Ski angeschnallt werden mussten. Dort stand auch eine größere Abordnung von DYNAFIT Austria, die die vorbeikommenden Athleten stundenlang anfeuerte….wohl auch deswegen, weil sie für diese Nacht kein Bett gebucht hatten…durchmachen war also angesagt. Brav durchgehalten haben sie, bis nach dem letzten Startblock!
Die Passage auf die Tete Blanche wurde für die Sportler zur Ernüchterung. Von der angesagten Wetterbesserung war nichts zu sehen, der Wind blies mit Böen bis zu 80kmH. Auch Temperaturtechnisch wurde es hart: der „starke, warme Fallwind“ Fön war auf 3.000 Meter Seehöhe plötzlich nur mehr ein starker Fallwind, der die Auskühlung rapide voranschreiten ließ. Während sich die ersten Patrouillen also in Richtung Halbzeit in Arolla kämpften, gingen dort bereits die ersten Sportler der kurzen Strecke ins Rennen. Dort bewahrheitete sich dann leider die Befürchtung der Militärs: durch die auch in der Nacht warmen Temperaturen hatte sich der Schnee nicht verfestigt, und schon auf der ersten Abfahrt der kurzen Strecke ging eine kleine Naßschnee Lawine ab. Über Sicherheit wird bei der PDG nicht diskutiert, dem entsprechend wurde ein sofortiger Abbruch im Kommando beschlossen. Ziemlich genau um 5:00 Uhr morgens kam der Befehl, das Rennen in Arolla abzubrechen und die dortigen Zwischenzeiten als Endwertung zu nehmen.
Lange Gesichter bei den Athleten, klar….doch schon nach kürzester Zeit die klare Einsicht, dass Sicherheit vorgeht. Kein schimpfen, keine Beschwerde….vereinzelt sogar Erleichterung darüber, was man sich auf den folgenden hohen Gipfeln an Wetterkapriolen erspart hat. Denn wie sagte ein Österreichischer Teilnehmer heute nach dem Rennen: „De 50 Kilometer san scho relativ weit, hob i ma denkt.“
Die PDG 2012 endete trotz Abbruch dorch mit einem Favoritensieg: die Patrouille Kilian Jornet (ESP)/Wiliam Bon Mardion (FRA)/Matheo Jacquemoud (FRA) gewann ebenso wie die Damenpatroille Laetitia Roux (FRA)/Mireia Miro (ESP)/Severine Pont Combe (SUI). Viele gute Ergebnisse der Österreicher und Deutschen rundeten das Ergebnis ab, wobei der 10 Gesamtrang von Jakob Herrmann zusammen mit Marc Pinsach (ESP) und Xavier Gachet (FRA) sicher am bemerkenswertesten ist. 
Ein Mega-Spektakel war dann schließlich noch die Siegerehrung in Verbier, nachdem alle Athleten mit Bus-Shuttles dorthin gekarrt wurden. Militärmusik, Ü-Wagen und 1000e Zuschauer begleiteten die PDG2012 zum Ende.
Resümee: ein tolles Spektakel vor gewaltiger alpiner Kulisse. Gewaltige logistische Leistungen der Schweizer Armee, ein Sicherheitsnetz, das keine ersichtlichen Maschen hat. Etwas besonderes….der Wasa-Lauf des Skitourensports!
<link http://www.youtube.com/watch?v=i2zaUo3jgsQ&list=UUfik4kn3BZugZqKP0pH8qXA&index=1&feature=plcp _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Hier ein Video des Starts von heute Nacht</link>
<link fileadmin/user_upload/documents/2012/Ergebnisse_2012/Ergebnisliste_PDG_28.4.12.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">Hier die Ergebnisliste</link>]]><img src="uploads/pics/PDG2_1.JPG" width="600" height="400" border="0" alt="" />Start zum Rennen...die Patrouille rund um unseren "Riap", der hier offenbar noch nachdenkt</content:encoded>
			
			<author>karl.posch@askimo.at</author>
			<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 18:24:00 +0200</pubDate>
			
			
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			<title>PDG2012….Patrouille des Glaciers von Zermatt nach Verbier. Live- Erlebnisbericht aus dem Wallis.</title>
			<link>http://www.askimo.at/aktuelles/article/pdg2012patrouille-des-glaciers-von-zermatt-nach-verbier-live-erlebnisbericht-aus-dem-wallis/?no_cache=1&#38;cHash=84950cb4b9256a9c72cdac34ec88146a</link>
			<description>Schön ist es im Wallis, im Bergsteigerdorf Zermatt in der Schweiz. Aber doch etwas abgelegen,...</description>
			
			<content:encoded><![CDATA[Schön ist es im Wallis, im Bergsteigerdorf Zermatt in der Schweiz. Aber doch etwas abgelegen, nämlich genau 11 Autostunden vom ASKIMO Büro entfernt. Dank&nbsp; des DYNAFIT-Firmenautos und zwei flotten Fahrern (Dank an Karo und Tim…ihr seid die besten Autofahrer der Welt…echt!) war es aber heute durchaus zu schaffen.
So sind wir heute am frühen Nachmittag am Startpunkt der PDG, der Patrouille des Glaciers, des größten Tourenskirennens der Welt angekommen. Rund 4.600 Teilnehmer starten in Dreierteams auf zwei verschiedenen Streckenlängen (ca. 25 km und ca. 50 km) hier alle 2 Jahre. Die meisten Zivilisten, doch auch sehr viele Soldaten der Schweizer Armee, die dieses Rennen vollständig ausrichtet. Ein gewaltiger Aufwand wird hier betrieben: 1.60 Soldaten sorgen für die Abwicklung, ein Gesamtbudget von 7,5 Mio. Schweizer Franken wird bewegt, etwa ein Drittel davon von Sponsoren wie MIGROS und DYNAFIT.&nbsp; Diesen Aufwand sieht man hier auch: schon beim Parkhaus in Täsch (Zermatt ist autofreie Zone)stehen die ersten Soldaten, und Zermatt selber gleicht einer Mischung aus Kaserne und größten Tourenskipark der Welt. Noch nie habe ich so viele Tourengeher auf einem Haufen gesehen.
Am Nachmittag stand für die Patrouilleure – darunter zahlreiche Teams aus Österreich – die Materialkontrolle auf dem Programm. Mit Schweizer Gründlichkeit wird das (leicht von anderen Renenn abweichende Reglement, weil eben militärisch) durchgezogen und jeder Teilnehmer beinmhart mehrfach überprüft. Sogar ein Mobiltelefon wird jedem Teilnehmer zur Verfügung gestellt. Sicherheit spielt hier eine echt riesige Rolle, das mussten am Mittwoch auch die Teilnehmer der ersten Startgruppe erfahren, die wegen starken Sturms mit 80kmh noch vor dem ersten Gipfel, mitten in der Nachtumgedreht wurden….das Rennen abgebrochen, einfach der Zwischenstand als Endwertung genommen, Zack. Mit militärischer Sicherheit wird hier kein Zweifel an Entscheidungen gelassen.
Wir waren dann heute Abend noch beim Athletenbriefing mit dabei. Ein Erlebnis, findet es doch in der Kirche von Zermatt statt, und neben den Abwickelnden Soldaten spielen auch der segengebende Pfarrer und die Nationalhymne spielenden Alphornbläser eine große Rolle. Schweizer Nationalpatriotismus in seiner freundlichsten Form…..denn auffällig: alle Soldaten und OK-Leute hier sind extrem freundlich und hilfsbereit.
Die ersten Starts der Patrouillen finden heute bereits um 21:00 Uhr statt, und je nach Leistung (die schnelleren Teams dürfen später starten) werden die Starts bis um 3:00 Uhr morgens aufgegliedert. Die ersten a werden noch vor 9:00 Uhr in Verbier erwartet. Wir hoffen, dass der derzeit herrschende Fön nachlässt, weil dann würde uns die Armee auf den letzten hohen Gipfel, die Rosablanche, fliegen und wir könnten dort oben Bilder produzieren.
Wir wünschen allen Teilnehmern, speziell den Österreichern, ein unfallfreies und erfolgreiches Rennen heute Nacht!
Weitere News morgen nachmittag an gewohnter Stelle J]]><img src="uploads/pics/pdg1_1.JPG" width="600" height="400" border="0" alt="" />Spielten nicht nur für uns, sondern auch für die 4.600 Teilnehmer: Militärmusik Schweiz</content:encoded>
			
			<author>karl.posch@askimo.at</author>
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 18:45:00 +0200</pubDate>
			
			
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		<item>
			<title>Patrouille des Glaciers 25.-28.4.2012</title>
			<link>http://www.askimo.at/aktuelles/article/patrouille-des-glaciers-25-2842012/?no_cache=1&#38;cHash=e3a8fa95f1fd8d6516942736822edeba</link>
			<description>Der Abschluss der Saison der Skibergsteiger hat begonnen: das alljährlich durchgeführte größte...</description>
			
			<content:encoded><![CDATA[Der Abschluss der Saison der Skibergsteiger hat begonnen: das alljährlich durchgeführte größte Tourenskirennen der Welt, die Patrouille des Glaciers zwischen Zermatt und Verbier (SUI) ist heute Nacht gestartet worden. 
Über&nbsp;4.000 Athleten nehmen auch heuer wieder an dem Rennen Teil und haben damit einen der teuren und begehrten Startplätze ergattert. Auf zwei verschiedenen Streckenlängen stellt die heuer von DYNAFIT unterstützte PDG eine der größten Herausforderungen unseres Sports dar...hochalpin, kräftezehrend und schwierig.
Der heutige Start des ersten Laufs stand leider unter keinem guten Stern, denn am Startpunkt Zermatt verschlechterte sich nach den ersten Starts um 21, 22 und 23 Uhr das Wetter zusehends. Die Rennleitung entschied noch mitten in der Nacht, dass die 3er-Teams das Rennen abzubrechen hatten. Sicherheit steht bei der PDG ganz hoch im Kurs, handelt es sich doch um ein Rennen der Schweizer Armee, sozusagen eine hochalpine Übung, bei der auch Zivilisten mitmachen können.<br />Die kürzeren Strecken wurden allerdings wie geplant von der Zwischenstation Arolla um 3:30 Uhr gestartet. Es handelt sich bei den heutigen Starts um den ersten Schwung von Teilnehmern....bei der PDG ist es nicht möglich, alle an einem Tag durchzuschleusen, deshalb eine Aufteilung auf zwei Rennen.
Ich werde ab morgen, Freitag persönlich in Zermatt und Verbier sein und als Medienvertreter direkt von der PDG berichten können. Laufende News hier auf <link http://www.askimo.at>www.askimo.at</link> und auf der Facebook-Seite des ASKIMO sind garantiert!

Hier die offizielle Pressemeldung der PDG:
<b>Bereit für die Patrouille des Glaciers </b>
Morgen Mittwoch beginnt die Patrouille des Glaciers 2012, das Skitourenrennen im Hochgebirge zwischen Zermatt und Verbier. Die Schweizer Armee, die den Wettkampf organisiert, mahnt die Zuschauer zur Vorsicht. 
Seit dem 26. März laufen die von Sion aus koordinierten Vorbereitungen. Rund 1600 Ange-hörige der Schweizer Armee stehen im Einsatz. Die 55 Kilometer lange Strecke zwischen Zermatt und Verbier wurde präpariert und ist bereit für den härtesten Teamwettkampf der Welt. 
Die Patrouille des Glaciers findet in zwei Läufen statt. Das erste Rennen wird am Mittwoch-abend gestartet, der zweite Start steht am Freitagabend auf dem Programm. Insgesamt nehmen 4500 Patrouilleure an den beiden Läufen teil.
Für die zweite Wochenhälfte werden hohe Temperaturen angekündigt. Dies könnte dazu führen, dass die Lawinengefahr im Verlauf des Tages steigt. Die Strecke ist für die Patrouil-leure gesichert. Die Schweizer Armee mahnt jedoch die Zuschauer zur Vorsicht und bittet sie, die Verhältnisse und das erhöhte Risiko im hochalpinen Gelände zu berücksichtigen. Insbesondere die Gebiete rund um die Rosablanche, La Barma und den Col de la Chaux sollten frühzeitig verlassen werden. Zudem werden die Zuschauer gebeten, die Patrouilleure auf der Rennstrecke nicht zu behindern. 
Patrouille Suisse fliegt für die PDG 
In den Vorbereitungen befindet sich auch die Patrouille Suisse. Die offizielle Jet-Kunstflugstaffel der Schweizer Armee wird während der PDG zweimal eine rund 18-minütige Flugshow durchführen: Am Donnerstag, 26. April und am Samstag, 28. April ist die Patrouille Suisse jeweils um 16.00 Uhr anläss-lich der Rangverkündigung im Raum Verbier zu bestaunen. 
Patrouille des Glaciers: Das Programm 2012 
<ul><li>Mittwoch, 25. April, ab 21:00 Uhr: Start 1. Lauf PDG in Zermatt (Zermatt-Verbier) </li><li>Donnerstag, 26. April, ab 03:30 Uhr: Start 1. Lauf PDG in Arolla (Arolla-Verbier) </li><li>Donnerstag, 26. April, ab ca. 08:30 Uhr: Zieleinlauf in Verbier </li><li>Freitag, 27. April, ab 21:00 Uhr: Start 2. Lauf PDG in Zermatt (Zermatt-Verbier) </li><li>Samstag, 28. April, ab 03:30 Uhr: Start 2. Lauf PDG in Arolla (Arolla-Verbier)</li></ul>
]]><img src="uploads/pics/pdg1.jpg" width="600" height="450" border="0" alt="" /></content:encoded>
			
			<author>karl.posch@askimo.at</author>
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 08:11:00 +0200</pubDate>
			
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zwischenbericht von der FISCHER SKI Transalp 2012</title>
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			<description>Seit Sonntag, 15. April ist eine vierzehnköpfige Gruppe im Rahmen der Fischer Transalp 2012 auf...</description>
			
			<content:encoded><![CDATA[Seit Sonntag, 15. April ist eine vierzehnköpfige Gruppe im Rahmen der Fischer Transalp 2012 auf Tourenski in den Alpen unterwegs. Sie sind&nbsp; in St. Moritz (CH)&nbsp; gestartet und haben am Freitag die 4. Etappe auf der Silvretta Hütte abgeschlossen. Geplantes Ziel ist Oberstorf (GER), wo sie voraussichtlich am 22. April ankommen werden.

Mehr dazu auf&nbsp;http://www.fischersports.com/de/Alpine/Tour/Transalp-Blog]]><img src="uploads/pics/Fischer-Transalp-2.jpg" width="397" height="298" border="0" alt="" /></content:encoded>
			
			<author>Max.Eick@fischersports.com</author>
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 11:46:00 +0200</pubDate>
			
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weltcup Tromsø: Tag 4, Individualbewerb</title>
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			<description>Vier TopTen Plätze im Weltcup Finale in Tromsø für österreichische Wettkampf-Skibergsteiger Nach...</description>
			
			<content:encoded><![CDATA[Vier TopTen Plätze im Weltcup Finale in Tromsø für österreichische Wettkampf-Skibergsteiger Nach dem gestrigen 7. Platz von Vroni Swidrak gingen sich heute die nächsten drei TopTen Platzierungen aus: ein äußerst erfolgreiches Weltcupwochenende unserer teilnehmenden Athleten geht in Tromsø nun somit zu Ende. Nun aber zum Bericht des heutigen Tages von Anfang an. 
Nach dem gestrigen Sprint Race stand heute das Individual Race am Programm. Etwa 40 Minuten Fahrt von Tromsø entfernt legte das Organisationsteam eine sehr alpine Strecke mit drei Tragepassagen an, die Herren Senior hatten 1.800 Höhenmeter zu bewältigen, die Damen Senior 1.400 Höhenmeter. Das Highlight war natürlich die Abfahrt bis auf Meeresniveau - ca. 100 Meter entfernt von der Küste des Fjordes entfernt lag das Ziel auf nur rund 5 Metern Höhe. Ein Erlebnis für sich und nach dem Rennen am Ätna mit Blick auf das Mittelmeer sicher eines der interessantesten Weltcup Rennen dieser Saison. Sind die Berge oben zwar frei, so ist die letzten Höhenmeter hinab in Richtung Küste des Atlantiks normalerweise dichter Birkenwald zu finden, ein ordentlicher Slalom durch den Wald gehört so nach jeder Skitour in dieser typischen Küstenregion hoch im Norden über dem Polarkreis zum fixen Bestandteil einer jeden Skitour. Nicht so bei diesem Weltcup Rennen: Die Organisatoren schlugen extra für die weltbesten Athleten eine Schneise in den Wald, eine rasante Abfahrt war somit möglich. Doch trotz Ausschluss eines &quot;Baumslaloms&quot; waren die Bedingungen bei dieser Abfahrt nicht weniger schwierig, denn nach drei bisher recht warmen Tagen, startetet der heutige Sonntag mit Minustemperaturen am Morgen, was eine deutliche Veränderung der Schneesituation mit sich brachte. Die Strecke in der Schneise war vereist, der Rest der Abfahrten nahezu durchgehender Bruchharsch. Alle Athleten hatten mit den schwierigen Bedingungen zu kämpfen. 
Für die Österreicher lief es am heutigen Renntag recht gut: Alexander Fasser, der sich am gestrigen Sprint Tag schonte und hier nicht teilnahm, zeigte der Konkurrenz erneut im Individual Race, dass er mit ihr locker mithalten konnte. Er beendete das stark besetzte Rennen - da es sich um das Weltcupfinale handelt - mit einem guten 9. Rang in 1:39:00,4, trotz kleinen Problemen während des Rennens (er verlor nach einem Wechsel ein Steigeisen und verbrauchte hier wertvolle Zeit). Ursprünglich wäre er als 10. ins Ziel gekommen, insgesamt fünf Athleten bekamen aber eine Zeitstrafe von je fünf Minuten, da sie eine Streckenmarkierung übersehen hatten und so bei einer Abfahrt einen anderen Weg wählten. Diese Strafminuten ließen z.B. Kilian Jornet Burgada (ESP) auf den 14 Platz zurückfallen und Fasser somit einen Rang nach vorne rücken. Aber auch ohne dieses &quot;Vorrücken&quot; wäre es ein TopTen Platz geworden, wahrlich ein hervorragendes Ergebnis. In der 33 Teilnehmer starken Herrenklasse entschied der Franzose William Bon Mardion in 1:32:48,6 das Rennen für sich, gefolgt von Yannick Ecoeur (SUI) und Martin Anthermatten (SUI). Die fünf Strafminuten kosteten Jornet Burgada in der Individual Weltcup Gesamtwertung den Sieg, welchen nun Bon Mardion für sich gewinnen konnte. Den Sieg in der kombinierten Wertung (Sprint und Individual) ließ er sich aber nicht nehmen.&nbsp;Fasser beendete den Individual Gesamtweltcup an 10. Position, er hat sein persönliches Ziel, diese Saison einen TopTen zu erreichen, somit verwirklicht. 
Teilweise erfreulich lief es für Michaela Essl im heutigen Individual Race, sie konnte Rang 5 das ganze Rennen über halten und auch mit diesem Platz das Ziel erreichen, war aber leider unter den fünf Athlet/innen, die eine Zeitstrafe kassierten, da sie bei der wirklich schlecht markierten Abfahrt eine Streckenmarkierung übersah. Sie wurde somit um zwei Plätze nach hinten gereiht und es ging sich &quot;nur&quot; ein 7. Rang von 17 Gewerteten aus. &quot;Bitter, da das Rennen eigentlich wirklich gut gelaufen wäre&quot;, so Essl im Ziel. &quot;Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis, in dem wirklich stark besetzten Feld ist auch ein 7. Rang ein gutes Ergebnis und ich denke, ich habe die Saison somit wirklich noch gut abgeschlossen.&quot; Enttäuscht über die Zeitstrafe, welche so zu einer Gesamtzeit von 1:51:00 führte, aber ebenfalls trotzdem recht zufrieden mit der Leistung von Michi ist auch Trainer Alex Lugger: &quot;Rechnet man die fünf Minuten Strafe nicht ein, so hätten Michi nur drei Minuten auf Bronze gefehlt. Sie ist heute wirklich ein sehr gutes Rennen gelaufen. Die Strecke war sehr schlecht markiert, diese Zeitstrafen haben Top Athleten den Sieg, beziehungsweise wertvolle Punkte gekostet.&quot; Ihre Tiroler Teamkollegin Veronika Swidrak erreichte als 8. das Ziel. Bei den Damen kassierte die Führende Laetitia Roux (FRA) ebenfalls eine Zeitstrafe und musste so den Sieg an die Spanierin Mireia Miro Varela (1:35:52) abgeben. Auf Rang 3 Gloriana Pellisser (ITA). Der Sieg in der Gesamtwertung blieb Roux trotzdem vor Miro Varela, Michi Essl kann auf einen 7. Rang in der Gesamtwertung stolz sein, bei Vroni Swidrak ging sich Rang 11. aus. 
Die Saison ist nach diesem Weltcup Wochenende in Norwegen für das Österreichische Nationalteam beendet. 29 TopTen Plätze, davon zwei Medaillen, eine Goldene im Weltcup und eine Bronzene bei der Europameisterschaft und hier auch noch der siebte Gesamtrang: das Team um Trainer Alexander Lugger kann auf einen erfolgreichen Winter zurückblicken. Nun geht es in die wohlverdiente Sommerpause und zu den Vorbereitungen auf die neue Saison 2012/13, in der unsere Athleten wieder stolz die rot-weiß-rote Flagge auf den internationalen Events hochhalten werden. 
Noch ein kleines Detail am Rande: ziemlich sicher wird der Weltcup auch im nächsten Jahr wieder nach Norwegen vergeben. Wir können uns somit bereits jetzt erneut auf spannende Bewerbe und wunderschöne Bilder von der Stadt nördlich des Polarkreises mit den Fjorden aus dem Atlantik freuen. 
<link fileadmin/user_upload/documents/2012/Ergebnisse_2012/Ergebnisliste_Weltcup_Tromsoe_Individual_15.4.2012.pdf _blank download "Leitet Herunterladen der Datei ein">Hier die Ergebnisliste zum Download</link>]]><img src="uploads/pics/Arctic_Race_Blaatind_Individual___Alex_Fasser_4___Bild_Stephan_Mantler___web.jpg" width="600" height="450" border="0" alt="" />Weitere drei TopTen Ergebnisse für Österreich!</content:encoded>
			
			<author>anna.spielbuechler@askimo.at</author>
			<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 20:41:00 +0200</pubDate>
			
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weltcup Tromsø: Tag 3, Sprintbewerb</title>
			<link>http://www.askimo.at/aktuelles/article/weltcup-tromsoe-tag-3-sprintbewerb/?no_cache=1&#38;cHash=811e9b5d08d8b2dffd71140c73457af7</link>
			<description>Nach einem schneereichen Vorbereitungstag gestern – es ging sich bei dichtem Schneefall nur eine...</description>
			
			<content:encoded><![CDATA[Nach einem schneereichen Vorbereitungstag gestern – es ging sich bei dichtem Schneefall nur eine kleine Trainingstour zusammen mit den Spaniern aus – wird’s heute erstmals ernst für unsere Athleten in Tromsø/Norwegen. 
Ein spannender und vor allem publikumswirksamer Event war der Sprintbewerb heute in Tromsø. Mit riesigem Aufwand wurden die Straßen der Stadt mit Tonnen von Schnee zugeschüttet, um einen Rundkurs durch die hügelige Stadt zu ermöglichen. Die Zeitungen der Region rund um die alte Walfängerstadt waren voll mit Berichten über den Sprint, etwas ganz besonderes in Norwegen, wo ja eigentlich die Langläufer dominieren. 
Für Österreich gingen die beiden Damen des Teams an den Start, Veronika Swidrak und Michaela Essl. Alexander Fasser nahm sich aus dem Sprint heraus um für den morgigen Hauptbewerb, dem Individualrennen, frisch zu sein.
Bei besten Bedingungen – Neuschnee und schönes Wetter – sammelte sich schon am Vormittag beachtliche Zuschauermenge. Zu Mittag erfolgte dann der Start zur Qualifikation. 18 Damen und 28 Herren sprinteten um den Einzug ins Halbfinale, und unsere beiden Mädels mittendrin. In einer hervorragenden Performance belegten die beiden dann die Plätze 5 (Veronika Swidrak) und 11 (Michaela Essl) und konnten sich damit für den Einzug ins Halbfinale qualifizieren. Den Qualilauf der Damen gewann die US-Amerikanerin und oftmalige Teampartnerin von Vroni Swidrak, Nina Silitch. Den Vorlauf der Herren gewann der junge Deutsche Seppi Rottmoser.<br />Im Halbfinale war für unsere beiden Damen dann aber leider Schluss. Veronika Swidrak konnte um Haaresbreite nicht ins Finale einziehen, der undankbare 7. Platz war dennoch ausgesprochen gut…Top10 in einem extrem starken Feld. Michaela Essl ging es nicht so gut, mit verpatzen Wechseln konnte sie „nur“ Platz 11 nach Hause fahren. Die Enttäuschung war groß, aber Michi schwenkte professionell sofort um und setzte alle Konzentration auf den morgigen Hauptbewerb, dem Individualrennen. Gewonnen wurde der Sprint schließlich bei den Damen von Nina Silitch, bei den Herren vom Schweizer Marcel Marti.
Resümee: wenn es auch Probleme durch den raschen Ablauf des Sprints bei der Auswertung gab, die Nähe zum Publikum und die beeindruckende Kulisse zeigen, dass solche Rennen zweifellos ein riesiger Schritt in die richtige Richtung der Entwicklung des Skibergsteigens sind.
Heute Abend stehen noch das Briefing der Rennleitung für morgen sowie das interne Briefing der Österreichischen Nationalmannschaft durch Alexander Lugger auf de Programm. Für morgen werden gute Bedingungen prognostiziert, und das Rennen dürfte auf der Originalstrecke ablaufen.
<link fileadmin/user_upload/documents/2012/Ergebnisse_2012/Ergebnisliste_Weltcup_Tromsoe_Sprint_14.4.12.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">Hier geht’s zu den Ergebnissen des heutigen Sprints</link>
]]><img src="uploads/pics/Arctic_Race_Blaatind_Sprint___3772___Bild_Stephan_Mantler___LR.jpg" width="600" height="399" border="0" alt="" />7. Platz heute im Sprint: Veronika Swidrak</content:encoded>
			
			<author>karl.posch@askimo.at</author>
			<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 13:40:00 +0200</pubDate>
			
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weltcup Tromsø: Tag 1, Streckenbesichtigung</title>
			<link>http://www.askimo.at/aktuelles/article/weltcup-tromsoe-tag-1-streckenbesichtigung/?no_cache=1&#38;cHash=0c39a27a6be9916de2b774b75b5f01ea</link>
			<description>Am kommenden Wochenende findet das große Finale im internationalen Wettkampf-Skibergsteigen statt....</description>
			
			<content:encoded><![CDATA[Am kommenden Wochenende findet das große Finale im internationalen Wettkampf-Skibergsteigen statt. In Tromsø (Norwegen) steht der letzte Weltcupbewerb am Programm, die besten internationalen Athleten finden sich ein, um im nördlichsten Bewerb dieser Saison noch einmal gegeneinander anzutreten und für einen der begehrten Podestplätze kämpfen. Mit dabei als Fixstarter neben den bekannten Größen im Skitourensport natürlich auch eine kleine Mannschaft aus Österreich: Alexander Fasser, Michaela Essl und Veronika Swidrak wurden vom ASKIMO nach Norwegen entsandt, um beim letzten Rennen dieser Saison für unsere Nation noch einmal ordentlich Gas zu geben. 
Die Anreise gestern dauerte lange für das österreichische Team, der Flughafen in Oslo war fünf Stunden lang der Aufenthaltsort von unseren Athleten, bevor sie um ca. Mitternacht das kleine Städtchen an der norwegischen Küste erreichten. Das Quartier mitten im Zentrum mit Blick auf den Hafen lud noch für ein schnelles Betrachten mitten in der Nacht ein, erledigt von der langen Anreise. 
Heute gab es die ersten Trainingstouren rund um die gut 60.000 Einwohner große Stadt hoch im Norden Norwegens. Schnee gibt es noch genug, kein Vergleich mit dem letzten Weltcup Rennen in Südtirol, denn: hier kann kein Stein den Belag der Renn-Ski treffen! In Tromsø herrscht noch tiefster Winter. Bereits gestern wurden alle ankommenden Athleten mit Schneeflocken und Wetter wie im tiefsten Dezember empfangen. 20 cm Schnee fiel in der Nacht, die oberen Streckenteile für das Rennen am Sonntag wurden daher heute noch gar nicht vollständig besichtigt, die schwierigen, unübersichtlichen Stellen sind die drei Athleten mit Teamtrainer Alex Lugger aber bereits abgegangen. Heute waren die Verhältnisse zum Teil wieder besser als bei der Ankunft gestern nacht, es gab keinen Niederschlag. Morgen sollte das Wetter schlecht werden, bevor es am Wochenende aber wieder - genau richtig für die beiden Rennen - besser werden sollte. 
Das Blåtind Arctic Race ist die Weltcup Premiere im Wettkampf-Skibergsteigen für Norwegen. Zwei Bewerbe werden hier am kommenden Wochenende ausgetragen, ein Sprint Race am Samstag, am Sonntag folgt das Individual Race als Weltcup Finale. Beide Veranstaltungen versprechen ein großes Spektakel zu werden, das Sprint Rennen wird direkt in der Innenstadt von Tromsø veranstaltet, das Quartier unserer Athleten ist gleich um die Ecke. Durch die schmalen Gassen, vorbei am Hafen, an Gebäuden, Kirchen und Geschäften laufen diesmal nicht Touristen, sondern die besten Skibergsteiger der Welt. <br />Der Bewerb am Sonntag führt die Athleten rund 50 Kilometer entfernt in die Bergwelt rund um die Stadt Tromsø, im Blickwinkel aber stets das Meer und die Fjorde, ein hochkarätiges Rennen inmitten der typischen Landschaft der norwegischen Küstenstadt. 
Wir werden natürlich laufend berichten, wie es unseren Athleten in Norwegen geht und gespannt auf die Ergebnisse der beiden Rennen warten. ]]><img src="uploads/pics/Tromsoe_2012___Besichtigung_2___Bild_Alex_Lugger__web.jpg" width="600" height="450" border="0" alt="" />Die kleine Abordnung des österreichischen Teams in Tromsø</content:encoded>
			
			<author>anna.spielbuechler@askimo.at</author>
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 15:45:00 +0200</pubDate>
			
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Österreichische Nationalmannschaft auf Ostertour in den Dolomiten</title>
			<link>http://www.askimo.at/aktuelles/article/oesterreichische-nationalmannschaft-auf-ostertour-in-den-dolomiten/?no_cache=1&#38;cHash=86f8b281c5ac12f12b98ef30d8a23e2e</link>
			<description>Zum 38-ten Mal fand am Ostermontag, 09. Aril 2012 in Madonna di Campiglio (Trentino, Italien) das...</description>
			
			<content:encoded><![CDATA[Zum 38-ten Mal fand am Ostermontag, 09. Aril 2012 in Madonna di Campiglio (Trentino, Italien) das Internationale Ski Alp Race statt. Mit dabei waren&nbsp;fünf Mitglieder aus dem Österreichischen Nationalteam. 
Bei eisigen Temperaturen, aber schönem Wetter und besten Bedingungen startete das Rennen pünktlich um 8.15 Uhr. Den Tagessieg bei den Herren holte sich wie in Vorjahr Bonmardion William (Frankreich) vor den beiden Italienern Eydallin Matteo und Reichegger Manfred. Alexander Fasser konnte von Beginn an mit der Spitze mithalten und finishte auf der selektiven Weltcupstrecke von 2010 auf dem sensationellem 5. Platz. Ebenso stark war auch Martin Weißkopf, der&nbsp;als&nbsp;8ter&nbsp;die Ziellinie überquerte. Philipp Brugger konnte mit seiner Leistung ebenfalls zufrieden sein. Er belegte Rang 15. Weniger gut lief es bei Martin Isslitzer, der sich&nbsp;mit Rang 22 deutlich unter seinem Wert verkaufte. Die lange Saison zehrte schon an seinen Kräften. <br />Ein weiteres gutes Ergebnis lieferte die jüngste Athletin&nbsp;im Team, Ina Forchthammer. Wie fast immer das einzige Mädchen in ihrer Klasse konnte sie aber mit einer guten Zeit aufzeigen. Sie hielt immerhin mit den Burschen in ihrer Altersklasse mit. 
Mit diesen Ergebnissen kann das Nationalteam sehr zufrieden sein. 
Eine kleine Abordnung des Teams&nbsp;befindet sich derzeit mit Trainer Alex Lugger und Fotograf Stephan Mantler gerade in Norwegen. Alex Fasser, Michaela Essl und Veronika Swidrak werden am kommenden Wochenende beim Weltcupfinale im Tromsø ein letztes Mal für diese Saison um Spitzenplätze mitkämpfen. Berichte zum Rennen&nbsp;gibt es&nbsp;natürlich laufend auf der Webseite.]]><img src="uploads/pics/Team.JPG" width="600" height="450" border="0" alt="" />Eine kleine Abordnung des Österreichischen Nationalteams auf Jagd nach Spitzenplatzierungen in Madonna di Campiglio</content:encoded>
			
			<author>office.sbg@askimo.at</author>
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 11:40:00 +0200</pubDate>
			
			
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			<title>Rennbericht Tour du Rutor 30.3.-1.4.2012</title>
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			<description>Tour du Rutor....ein Klassiker im Skibergsteigen der zum Grand Course (Zusammenfassung der größten...</description>
			
			<content:encoded><![CDATA[Tour du Rutor....ein Klassiker im Skibergsteigen der zum Grand Course (Zusammenfassung der größten Klassiker der Teambewerbe im Skibergsteigen) ein Highlight für jeden alpinen Skibergsteiger. Dieses Jahr wurde die Tour du Rutor in drei Tagesetappen im Aostatal mit jeweils Start in Valgrisenche ausgetragen.&nbsp;
Mit dabei auch einige österreichische Teams, Rene Fischer im Team mit Paul Innerhofer sowie zwei STRABAG Alpin Teams GANSTERER MARTIN / KRAEFTNER MICHAEL und HAUSMANN GERALD / NAGL WILLI. Ich startete mit Nina Silitch, einer Amerikanerin welche schon einige Jahre in Chamonix wohnt und mit welcher ich bereits letztes Jahr die Pierra Menta bestritt. Unsere deutschen Nachbarn waren auch mit dabei, Barbara&nbsp;Stockklauser mit Judith Grassl, Toni Palzer mit Seppi Rottmoser, Benni Böhm mit seinem spanischen Kollegen Martin De Villa de Javier und BALDAUF CHRISTIAN / SCHMIEGER JOHANNES.
Am ersten Tag gings gleich ans Eingemachte, 2600 HM Anstieg und Abfahrt mit insgesamt drei Anstiegen und vier Tragepassagen, zwei davon mit Steigeisen. Für mich der schwierigste Tag, die Beine waren nach der langen Anreise noch müde und noch nicht richtig bereit für einen so langen Tag. Trotz der Müdigkeit und der noch ungewohnten Höhe, Höchster Punkt des Rennens &quot;Tete du Rutor&quot; mit 3485m wurde die Etappe zu einem wunderschönen Erlebnis - die Kulisse und die Verhältnisse einfach traumhaft! Mit der Platzierung waren wir sehr zufrieden,wir kamen als viertes Damenteam ins Ziel.
Die zweite Etappe mit &quot;nur&quot; 1900 HM erwies sich als sehr, sehr lange - wieder drei Anstiege und dabei zwei fast nicht endend wollende Tragepassagen. Nina und ich hatten eine spitzen Tag und wir konnten von Anfang an ein tolles Tempo gehen und so auf dieser Etappe bis auf drei Minuten zum drittplazierten Damenteam herankommen. Besonders an dieser Etappe sicherlich der letzte Teil der Abfahrt, durch eine schmale sehr steile Waldschneise - von oben gesehen der erste Gedanke - da kommen wir nicht hinunter, aber...wo ein Wille, da ein Weg.......
Die dritte und letzte Etappe war für uns alle wohl der Highlight des Wettkampfes. 2300 HM Anstieg und Abfahrt, aufgeteilt wieder auf drei Anstiege mit insgesamt vier Tragepassagen über einfach sensationell wunderschöne alpine zum Teil sehr ausgesetzte Grade. Auf dieser wiederum sehr langen Etappe musste man sich einfach ab und zu ganz kurz Zeit nehmen um den Blick ein bisschen herumschweifen zu lassen und die grandiose Landschaft zu geniessen. Zum Abschluss wiederum, wie auch schon am ersten Tag, ca 2000 HM Abfahrt in einem Stück. Mit brennenden Oberschenkel und überglücklich konnten wir wieder als vierte das Ziel erreichen und so unseren Gesamtplatz mit einer Gesamtzeit von 11.08h als Vierte feiern :)&nbsp;. Auf jeder Etappe knapp hinter uns Barbara&nbsp;Stockklauser und Judith Grassl - gratuliere den Mädls, sie konnten trotz gerissenem Außenbandes von Judith,&nbsp;den fünften Gesamtrang erreichen!
Tour du Rutor - ein wirklich einmaliges Erlebnis - bin glücklich und dankbar dabei gewesen und gesund ins Ziel gekommen zu sein.
<b>Österreichische und Deutsche Ergebnisse:<br /></b>Veronika Swidrak/Nina Silitch&nbsp; &nbsp;4 Platz 11.08 h<br />Barbara Stockklauser/Judith Grassl&nbsp;&nbsp; 5. Platz 11.34 h<br />Toni Palzer/Seppi Rottmoser&nbsp;&nbsp;&nbsp; 8 Platz 7.50 h<br />Rene Fischer/Paul Innerhofer&nbsp;&nbsp; 13. Platz 8.27 h<br />Benedikt Böhm/Martin De Villa Javier&nbsp;&nbsp; 17. Platz 8.43 h<br />Christian Baldauf/Johannes Schmieger&nbsp;&nbsp; 67 Platz 10.33 h<br />Martin Gansterer/Michael Kräftner&nbsp;&nbsp; 106 Platz 11.58 h<br />Gerald Hausmann/Willi Nagl&nbsp;&nbsp; 120 Platz 12.19 h
Einen weiteren Bericht zum Rennen gibt es auch auf der Webseite des STRABAG Alpin Teams: <link http://www.strabag-alpinteam.at _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.strabag-alpinteam.at</link>]]><img src="uploads/pics/Rutor-1.jpg" width="600" height="450" border="0" alt="" />Veronika Swidrak und Nina Silitch waren gemeinsam unterwegs bei der Tour du Rutor 2012</content:encoded>
			
			<author>vswidi@tele2.at</author>
			<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 08:47:00 +0200</pubDate>
			
			
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			<title>Nachbericht Kaiser Max Trophy vom 30.3.12</title>
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			<description>Die erstmals durchgeführte Kaiser-Max-Trophy im Tiroler Kühtai wusste auf Anhieb zu gefallen. Neben...</description>
			
			<content:encoded><![CDATA[Die erstmals durchgeführte Kaiser-Max-Trophy im Tiroler Kühtai wusste auf Anhieb zu gefallen. Neben dem Wettkampf im Skibergsteigen wurde auch breitensportlich (Schnupper-Skitour, Schneeschuhwandern, Klettern) einiges geboten. Zahlreiche Zuseher säumten den Wettkampfparcourt, schade war nur, dass zwei Dutzend SkitourensportlerInnen für den Bewerb genannt waren, aber kurz davor w. o. gaben. Vielen schien der Rundkurs mit zahlreichen Spitzkehren, einer Tragepassage sowie dem Sprung von einer Schneewächte bei der Abfahrt zu schwierig. 
So versuchten die Nationalteammitglieder Alex Fasser, Philipp Brugger und Bruno Wilberger den Zusehern das Skibergsteigen zuerst mit einer Runde auf Zeit, im Finale mit zwei Runden näher zu bringen. Und das gelang ihnen prächtig, die Zuseher als auch der Veranstalter waren von den Darbietungen begeistert. Alex Fasser setzte sich im Finale etwas ab, aber Philipp und Bruno lieferten sich um den zweiten Platz einen harten Zweikampf, den Philipp für sich entscheiden konnte. Die Zuschauer staunten ob der schnellen Spitzkehren, wie schnell das montieren der Skier auf Rucksack funktioniert, als auch über die Fellwechsel und den rasanten Abfahrten samt Skatingeinlage ins Ziel. 
Juniorenathlet Matthias Lechner baute bei der ersten Abfahrt einen kapitalen Sturz, der ihn zur Aufgabe zwang. Eine Verletzung an den Bändern wäre möglich, genaueres sollte ein Röntgenbild am Montag bringen. Viel Applaus gab es für einen Lokalmatador, der sich mit den Profis maß: Michael Egger aus Oberperfuss. Bislang bestritt er „nur“ Aufstiegsrennen, nachher war er hellauf begeistert: „bin ich froh, dass ich dabei war, ist das mit der Abfahrt lässig. Aber jetzt verstehe ich, warum die Rennen im Gelände mit Aufstiegen, Abfahrten, Tragepassagen als Königsdisziplin unseres Sportes bezeichnet werden. Ich hatte mit den Rhytmuswechseln schon sehr zu kämpfen. Aber nächstes Jahr bin ich wieder dabei, und es war nicht mein letztes Rennen im Gelände“… 
Ein schönes Schlusswort, die Kaiser-Max-Trophy wird in der kommenden Saison, wie heuer ursprünglich geplant, im Dezember ihre zweite Auflage erleben. ]]><img src="uploads/pics/KMT-Siegerbild.jpg" width="600" height="450" border="0" alt="" />Stehend von links: Werner Brugger, Michael Egger, Bruno Wilberger; Mitte sitzend, v.l.: Philipp Brugger, Alexander Fasser; sitzend vorne, die Organisatoren: Gerold Santer, Moderator Bernhard Hochreiter, Markus Luschin. </content:encoded>
			
			<author>werner.brugger@askimo.at</author>
			<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 07:42:00 +0200</pubDate>
			
			
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